Gegen die Unsichtbarkeit – Fotoausstellung zum Widerstand in Honduras:

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Gegen die Unsichtbarkeit – Fotoausstellung zum
Widerstand in Honduras:

Ausstellungseröffnung
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am 04.10.2011
um 19:00 Uhr

im EineWeltHaus
(Foyer und Saal)

Schwanthaler-Str. 80, 80336 München
U4/U5 Theresienwiese

Widerstand gegen die Putschist_innen in Honduras: ein politischer
Reisebericht

Seit dem Putsch im Juni 2009 gibt es in dem mittelamerikanischen Land
Honduras eine sehr breite und vielfältige Widerstandsbewegung. Frauen,
Kleinbäuer_innen, Lehrer_innen, Gewerkschaftler_innen, LGBT, Indigenas,
Afro-Honduraner_innen, Künstler_innen und viele andere bündeln ihre
Kämpfe in der Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP).

Das aktuelle Regime hat mit Versprechungen der Rückkehr zur Demokratie
nach dem Putsch die Unterstützung der Regierungen der EU und Nordamerikas
gewonnen. In Honduras steht es aber nach wie vor für die Straflosigkeit
politischer Morde, die Interessen der reichsten Familien und die
Wiedereinführung des neoliberalen Wirtschaftsmodells.

Andrés Schmidt berichtet mit einem Bildvortrag von mehreren Besuchen in
Honduras, unter anderem Anfang September, wo er den Gründungskongress der
neuen Partei des Widerstands FARP verfolgte und den gestürzten
Präsidenten Zelaya traf. Er wird nicht nur von den Kämpfen zu erzählen,
die die Widerstandsbewegung trotz tödlicher Repression nach wie vor
führt, sondern auch, was das mit der Politik der EU und Deutschlands zu
tun hat und vor allem, wo hiesige und dortige soziale Bewegung zusammen
arbeiten können.