Politischer Protest der LGBT* in Honduras Fachgespräch und Dokumentarfilm

Informationen
Menschenrechte im Widerstand -
Politischer Protest der LGBT* in Honduras

Fachgespräch und Dokumentarfilm

Fernando Reyes, Aktivist, Diversitätsbewegung im Widerstand, Filmemacher, Honduras

Angelika Graf,
MdB (SPD), Mitglied des Menschenrechtsausschuss


Donnerstag, 27. Oktober 2011,
18.00 bis 20.00 Uhr

Film: En mis Tacones („Auf meinen Highheels“) Honduras 2010, 30 Min. (spanisch mit dt. Untertiteln)

Sprache: Simultandolmetschung spanisch-deutsch
Ort: FES, Hiroshimastraße 28, Berlin Tiergarten

* Abkürzung fürLesbian, Gay, Bi, Transgender

More Infos:
http://www.fes.de/lateinamerika/pdf_documents/Einladung%20Fachgespraech%20Honduras%2027.10.11.pdf

Gegen die Unsichtbarkeit – Fotoausstellung zum Widerstand in Honduras:

********************************************
Gegen die Unsichtbarkeit – Fotoausstellung zum
Widerstand in Honduras:

Ausstellungseröffnung
********************************************

am 04.10.2011
um 19:00 Uhr

im EineWeltHaus
(Foyer und Saal)

Schwanthaler-Str. 80, 80336 München
U4/U5 Theresienwiese

Widerstand gegen die Putschist_innen in Honduras: ein politischer
Reisebericht

Seit dem Putsch im Juni 2009 gibt es in dem mittelamerikanischen Land
Honduras eine sehr breite und vielfältige Widerstandsbewegung. Frauen,
Kleinbäuer_innen, Lehrer_innen, Gewerkschaftler_innen, LGBT, Indigenas,
Afro-Honduraner_innen, Künstler_innen und viele andere bündeln ihre
Kämpfe in der Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP).

Das aktuelle Regime hat mit Versprechungen der Rückkehr zur Demokratie
nach dem Putsch die Unterstützung der Regierungen der EU und Nordamerikas
gewonnen. In Honduras steht es aber nach wie vor für die Straflosigkeit
politischer Morde, die Interessen der reichsten Familien und die
Wiedereinführung des neoliberalen Wirtschaftsmodells.

Andrés Schmidt berichtet mit einem Bildvortrag von mehreren Besuchen in
Honduras, unter anderem Anfang September, wo er den Gründungskongress der
neuen Partei des Widerstands FARP verfolgte und den gestürzten
Präsidenten Zelaya traf. Er wird nicht nur von den Kämpfen zu erzählen,
die die Widerstandsbewegung trotz tödlicher Repression nach wie vor
führt, sondern auch, was das mit der Politik der EU und Deutschlands zu
tun hat und vor allem, wo hiesige und dortige soziale Bewegung zusammen
arbeiten können.

Neue Morde an Oppositionellen in Honduras

15 tote Journalisten alleine in den vergangenen 18 Monaten. Demokratiebewegung spricht von gezielten Terror gegen Aktivisten

Von Johannes Schwäbl, Oaxaca
amerika21.de (21.9.2011)

Tegucigalpa. In Honduras nehmen die Drohungen und Morde an kritischen Journalisten sowie Aktivisten der Demokratiebewegung erheblich zu. So wurde am 8. September Medardo Flores, Mitarbeiter des Radiosenders UNO in San Pedro Sula und Aktivist der neu gegründeten Partei FARP, ermordet. Der 61-jährige wurde von Unbekannten erschossen als er sich mit dem Auto auf dem Heimweg befand.

Nur wenige Stunden zuvor hatten ebenfalls Unbekannte in der Hauptstadt Tegucigalpa den Aktivisten Mahadeo Roopchano Sadloo Sadloo, eine der Symbolfiguren der Demokratiebewegung und ebenfalls bekannter Unterstützer der FARP, ermordet. Sadloo war in Honduras unter dem Spitznamen Emo als einer der Köpfe der Demokratiebewegung bekannt.

In einem Fernsehinterview sprach Ex-Präsident Manuel Zelaya, dem beide Opfer nahestanden, von geplanten Morden an Oppositionellen. Ziel sei es, den Widerstand gegen das amtierende De-facto-Regime unter Führung des Unternehmers Porfirio Lobo zum Schweigen zu bringen.(…)

http://amerika21.de/nachrichten/2011/09/40339/morde-opposition-hondura

Putsch-Verteidiger soll Entwicklungshilfe leiten

Kritik an Berufung von Vertreter der Naumann-Stiftung in Ministerium. Mitarbeiter hatte Umsturz in Honduras 2009 befürwortet

von Herbert Neuber, amerika21.de (20.9.2011)

Berlin/Tegucigalpa. Während die FDP im Superwahljahr 2011 beinahe von der politischen Bildfläche verschwunden ist, sorgt die parteinahe Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) weiter für Konflikte im politischen Berlin. So haben mehrere Vertreter der Opposition im Bundestag die Versetzung des umstrittenen bisherigen Stiftungsvertreters in Honduras, Christian Lüth, in das Entwicklungsministerium (BMZ) kritisiert. Lüth war zum Zeitpunkt des Putsches gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung des mittelamerikanischen Landes Ende Juni 2009 Leiter des FNSt-Büros in Honduras. Vertreter deutscher Parteien, von Nichtregierungsorganisationen und der honduranischen Demokratiebewegung warfen Lüth vor, den Sturz des damaligen Präsidenten Manuel Zelaya befürwortet zu haben.(…)

http://amerika21.de/nachrichten/2011/09/40304/naumann-bmz-honduras

Ausstellung Berlin 8.9. bis 3.10. 2011: Proudly African & Transgender

Amnesty International und TrIQ laden ein:

Ausstellung


Proudly African & Transgender.
A cultural intervention for social justice.

Zeichnungen von Gabrielle Le Roux (Südafrika)
mit Beiträgen der porträtierten Aktivist_innen auf den Bildern

8.9. bis 3.10. täglich von 10-18 Uhr
in den Räumen von TrIQ e.V.
Glogauer Str. 19, 10999 Berlin

Rahmenprogramm:

07.9. 19:00 Ausstellungseröffnung mit Victor Mukasa (Uganda/Südafrika) und Gabrielle Le Roux (Südafrika)

09.9. 19:00 Die Entwicklung der afrikanischen Trans*bewegung,Vortrag von Victor Mukasa (Uganda/Südafrika) und Diskussion

10.9. 17:00 Führung durch die Ausstellung

10.9. 20:00 Ausblick auf das Türkei-Projekt „Proudly Trans in Turkey“

11.9. 17:00 Führung durch die Ausstellung

11.9. 20:00 Film: Difficult Love – Doku Südafrika 2010, Zanele Muholi/Peter Goldsmid

14.9. 20:00 Film: Kuchus of Uganda – Doku Uganda 2008, Mathilda Piehl

3.10. 19:00 Finissage – mit Wigstöckel

(Alle Veranstaltungen finden in den Räumen von TrIQ e.V. statt, der Eintritt ist frei.)

Wir würden uns sehr über Ihre Berichterstattung freuen.
Sowohl die Künstlerin als auch der ugandische Menschenrechtsaktivist Victor Mukasa
stehen für Interviews zur Verfügung (7.-14. September, ).

Weitere Informationen unter www.mersi-amnesty.de
und www.transinterqueer.de sowie auf Anfrage.

Wir bitten darum, die Termine an alle interessierten Stellen weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI)
Amnesty International

http://www.mersi-amnesty.de
http://www.transinterqueer.de